- Diskriminierung und Machtverhältnisse
- Historische Entwicklung des Antisemitismus
- Jüdisch-muslimische Beziehungsgeschichte
- Koranische Narrative über das Judentum
Viele junge Muslim:innen erleben selbst Diskriminierung und Ausgrenzung. Zugleich werden ihnen in öffentlichen Debatten häufig pauschal antisemitische Einstellungen zugeschrieben.
Die Bildungsreise schafft einen differenzierten Zugang zum Thema Antisemitismus: historisch, theologisch und gesellschaftspolitisch, ohne muslimische Jugendliche pauschal zu problematisieren. Ihre Erfahrungen, Perspektiven und Fragen werden ernst genommen und in einen Bildungsprozess eingebunden.
Sie stärkt junge Muslim:innen darin, ihre eigene gesellschaftliche Rolle selbstbewusst, reflektiert und verantwortungsvoll in einer pluralen Demokratie zu gestalten.
Antisemitische Narrative erkennen, historisch einordnen und kritisch hinterfragen.
Eigene Erfahrungen, Emotionen und Vorannahmen im Umgang mit Diskriminierung, Religion und Erinnerung reflektieren.
Jüdische Lebensrealitäten kennenlernen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zwischen Islam und Judentum differenziert wahrnehmen.
Sich gegen Antisemitismus und Vorurteile positionieren, ohne die eigene Identität oder Diskriminierungserfahrungen ausblenden zu müssen.
Die Reise hat mir gezeigt, wie ähnlich viele Erfahrungen von Muslim:innen und Jüd:innen sind — und wie wichtig Solidarität ist.
Vorher hätte ich Diskussionen über Antisemitismus eher gemieden. Jetzt habe ich Argumente und mehr Sicherheit, mich einzumischen.
Besonders berührt hat mich, wie offen wir über Religion, Rassismus und Zugehörigkeit sprechen konnten.
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